„Erinnern heißt Handeln“

Eine gemeinsame Spurensuche mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu
rechter Gewalt und Handlungsmöglichkeiten in Hamburg

Sommer/Herbst 2022 in Hamburg

30 Jahre nach den rassistischen Angriffen und Morde in
Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen erleben Menschen täglich rechte
Gewalt in Deutschland: Terroranschläge wie in München, Halle und Hanau,
rechte und verschwörungsideologische Proteste und Übergriffe im Alltag
machen uns oft ohnmächtig.
Um rechten Terror zu verstehen, wollen wir uns in diesem Projekt
gemeinsam die gesellschaftlichen Grundlagen anschauen. Dafür wollen wir
die Perspektiven und Forderungen der Betroffenen und Angehörigen in den
Blick nehmen und uns mit dem Widerstand gegen Rassismus, Antisemitismus,
Antifeminismus und rechte Gewalt auseinandersetzen.
An drei Wochenenden vom Sommer bis Herbst 2022 wollen wir in einem
gemeinsamen Prozess entlang von Beispielen aus Hamburg der Frage
nachgehen, was wir tun können und eigene Handlungsmöglichkeiten
entwickeln.

Wochenende 1: Was ist rechter Terror?

Freitag 19. August 2022 ab 18 Uhr

Kennenlernen & Film : „Der Zweite Anschlag“

Samstag 20. August 2022 ab 11 Uhr

Was ist rechte Gewalt und rechter Terror? Wie hängen diese mit
Rassismus, Antisemitismus und Sexismus zusammen?

Wochenende 2: Kämpfe um ein selbstbestimmtes Gedenken

Freitag 9. September 2022 ab 18 Uhr

Kämpfe um ein selbstbestimmtes Gedenken, Aufklärung und
Gerechtigkeit von Überlebenden und Betroffenen rechter Gewalt

Samstag 10. September 2022 ab 11 Uhr

Gemeinsame Stadterkundung zu Erinnerungs- und Gedenkorten an
Todesopfer rechter Anschläge

Was können wir von den Kämpfen der Betroffenen rechten Terrors lernen?

Wochenende: Migrantische Kämpfe und Handlungsperspektiven
Termin: Ankündigung folgt.

Geschichte und Gegenwart migrantischer Selbstorganisationen und
aktivistische Praxen
Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten im Alltag. Gemeinsam aktiv
werden!

Infos:
Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich an Jugendliche und
junge Erwachsene. Eine kontinuierliche Teilnahme ist erwünscht.
http://www.bilangegenrechts.wordpress.com

Anmeldung:
Bitte meldet euch per Mail an unter: bilan-hamburg@nadir.org

Veranstaltungsort:
dock europe e.V.
Internationales Bildungszentrum
Bodenstedtstr. 16, Hinterhof Eingang West
22765 Hamburg

Kooperationsveranstaltung der Bildungsinitiative Lernen aus dem
NSU-Komplex (BiLaN) und des dock europe e.V. Internationales
Bildungszentrum im Rahmen der Reihe „Politische Bildung gegen
Rechtspopulismus und Rechtsextremismus“ vom AdB e.v gefördert vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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